Wie es weitergehen sollte, stand mal wieder in den Sternen. Klar war nur, dass wir das Worldwide House am Samstag verlassen muessen, noch kein Auto haben, jedoch das Wochenende nicht in Auckland verbringen wollen. Doch auch dieses Problem konnte mal wieder durch unseren grossen Bruder geloest werden! Zusammen mit einem Japaner, vier Belgiern, einem Schweizer und drei Deutschen mieteten wir uns zwei Kleinbusse und machten uns am Samstag auf den Weg nach Rotorua. Der abgemachte Abfahrtstermin verschob sich allerdings um einige Stunden, da man sich am Abend zuvor mal wieder im Provedor traf und nicht jeder in seinem Bettchen schlafen konnte. Unterwegs machten wir bei Mc Donalds Rast, was auf diesem Trip zu unsere
m Hauptnahrungsmittel werden sollte. Das erste Ziel unserer zwei Sp
assmobile war das Waiotapu Thermal Wonderland. Schon als wir aus dem Auto ausstiegen, kam uns der rotorua-typische Schwefelgestank entgegen, der uns jedoch nicht davon abhalten konnte, eine Stunde lang durch die Schwefellandschaft zu marschieren. Danach knurrten die Maegen und wir fuhren zum Supermarkt. Nach einigem hin und her entschieden wir uns schliesslich fuer ein Festmahl mit Spaghetti mit Tomatensauce. Vor dem Kochen konnten wir uns zum Glueck erfolgreich druecken, weil es Evas Fotoapparat einfach zu gut bei den Blubberbecken gefiel. Unser grosser Bruder fuhr mit uns den Weg zureck zu dem Ort, wo das verlorengeglaubte Ding gluecklicherweise noch unbewegt an der selben Stelle lag. Als wir zurueck ins Hostel kamen, war die Mahlzeit bereits gerichtet. Nach dem Essen und der ein oder anderen Flasche Wein zogen wir zum Tanzen in enen Club weiter. Zu spaeter Stunde fanden wir zwar den Weg nach Hause, jedoch war der Tuercode der Unterkunft nicht mehr in den Koepfen praesent, was den Jungs ziemlichen Aerger mit dem Hostelbesitzer einbrachte. In unserem Maedelszimmer mit Lisbeth und Conny wurden noch Traenen gelacht und Cookies vernichtet.
Am naechsten Morgen fruehstueckten wir gemeinsam in aller Fruehe. Die Augen waren, wenn ueberhaupt, nur halb geoeffnet, die Maegen fuhren Achterbahn. Da uns der Bus zu dem Highlight unseres Trips, Whitewater Rafting, um 8 Uhr abholte, war nun schnell Packen angesagt. Irgendwann konnte man eine aufgeregte Franzi hektisch im Innenhof herumirren sehen. Saemtliche Kleidungsstuecke flogen durch die Luft und das gesamte Hostel wurde auf den Kopf gestellt, denn es war mal wieder ein Verlust zu melden: Franzis Reisepass!!! Fuer eine lange Suc
he war nun aber keine Zeit, jetzt war unser Abenteuer an der Reihe. Der Bus brachte uns zu einer Huette, in der wir die noetigen Instruktionen, Surferanzuege, Schwimmwesten und Helme erhielten. Am Kaituna River ange
kommen, wurden wir auf zwei Gummiboote mit je einem gutaussehenden Guide aufgeteilt. Natuerlich bestanden wir darauf, nebeneinander zu sitzen, um gemeinsam in den “Tod” zu stuerzen! Ein paar Minuten spaeter war bei fast jedem (man beachte Evis Gesichtsausdruck) alle Angst vergessen.
Auf die verschiedenen Kommandos unseres Guides mussten wir vor- und rueckwaerts paddeln, uns ins Boot schmeissen und festklammern. Vor den Wasserfaellen hielten wir immer kurz an, um in die Tiefe zu schauen und uns mit Paddeln in der Luft und lautem Geschrei (“Flipp?”>”Hell, yes/no!!”) auf den Sturz vorzubereiten. Mit den verschiedensten Gesichtsausdruecken stuerzten wir die drei (3,5 unud 7Meter) Wasserfaelle hinunter. Geflipped sind wir nicht, aber der Adrenalinkick und das Gefuehl, mit dem Boot komplett unter Wasser zu sein, war der Wahnsinn. Fazit: Wir brauchen Geld fuer Blackwater Rafting :)
Danach wurden wir wieder mit dem Bus nach Rotorua gefahren, wo Franzi noch einmal nach ihrem Reisepass suchen wollte. Mal wieder hatten wir mehr Glueck als Verstand und der Hostelbesitzer hatte ihn gefunden. Das Problem an der Sache war nur, wo und in welchem Zustand... auf bis heute unerklaerliche Weise war der Reisepass in ein Klo gefallen. Dementsprechend riecht und sieht er auch aus!
Damit war unser abenteuerlustiger Tag noch lange nicht vorbei. Um die belgischen Jungs zufrieden zu stellen, fuhren wir zum Zorbing weiter. Drei von uns rollten in einer riesigen transparenten mit Wasser gefuellten Kugel einen Berg hinunter. Wir konnten beobachten, wie sie durch die Kugel geschleudert wurden.
Nun wurde mal wieder der gute alte Lonely Planet zu Rate gezogen. Unser nechstes Zi
el war Off Road New Zealand, die Wegbeschreibung des Lonely Planet fuehrte jedoch zu einer zweistuendigen Irrfahrt. Da konnte Dave mal wieder seinen Lieblingsspruch “Der ist noch nichtmal das Papier wert, auf dem er gedruckt ist!” bringen. Letztendlich faned wir doch noch die richtige Abzweigung und entschieden uns fuer eine Bush Tour. Zu zweit in einem kleinen Jeep cruisten wir durch die Pampa, metertiefe Pfuetzen, ueber Holzstaemme und schlitterten einen fast 90 Grad Abhang hinunter, sodass die Schnauze des Autos den Boden beruehrte und wir uns vor Angst fast ins Hoeschen gemacht haetten:)
Diesen aufregenden Tag liess die eine Haelfte der Gruppe im Hot Water Pool, die andere mit einem Bierchen am Lake Rotorua ausklingen.
Am naechsten Morgen fruehstueckten wir gemeinsam in aller Fruehe. Die Augen waren, wenn ueberhaupt, nur halb geoeffnet, die Maegen fuhren Achterbahn. Da uns der Bus zu dem Highlight unseres Trips, Whitewater Rafting, um 8 Uhr abholte, war nun schnell Packen angesagt. Irgendwann konnte man eine aufgeregte Franzi hektisch im Innenhof herumirren sehen. Saemtliche Kleidungsstuecke flogen durch die Luft und das gesamte Hostel wurde auf den Kopf gestellt, denn es war mal wieder ein Verlust zu melden: Franzis Reisepass!!! Fuer eine lange Suc
Danach wurden wir wieder mit dem Bus nach Rotorua gefahren, wo Franzi noch einmal nach ihrem Reisepass suchen wollte. Mal wieder hatten wir mehr Glueck als Verstand und der Hostelbesitzer hatte ihn gefunden. Das Problem an der Sache war nur, wo und in welchem Zustand... auf bis heute unerklaerliche Weise war der Reisepass in ein Klo gefallen. Dementsprechend riecht und sieht er auch aus!
Damit war unser abenteuerlustiger Tag noch lange nicht vorbei. Um die belgischen Jungs zufrieden zu stellen, fuhren wir zum Zorbing weiter. Drei von uns rollten in einer riesigen transparenten mit Wasser gefuellten Kugel einen Berg hinunter. Wir konnten beobachten, wie sie durch die Kugel geschleudert wurden.
Nun wurde mal wieder der gute alte Lonely Planet zu Rate gezogen. Unser nechstes Zi
Diesen aufregenden Tag liess die eine Haelfte der Gruppe im Hot Water Pool, die andere mit einem Bierchen am Lake Rotorua ausklingen.
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