Nach vier Stunden Fahrt voellig erschoepft um 12 Uhr nachts in Auckland angekommen, waren wir zwei auf einmal ganz auf uns alleine gestellt. Mitten in der Nacht mussten wir uns etwas zu Essen (5 mal Mc Donalds in 48 Stunden--> ausgeschlossen) und vor allem ein Dach ueber dem Kopf suchen. Am schwierigsten war allerdings die Suche nach einem bezahlbaren Parkplatz in der Innenstadt fuer das Mietauto, das wir am naechsten Tag zurueckbringen mussten. Letztendlich hatte das Auto dann wohl einen teureren wenn nicht sogar besseren Schlafplatz als wir.Ab Montag ging es bergab. Die Hilflosigkeit bei Entscheidungen bezueglich unserer weiteren Reise schlug uns aufs Gemuet, bestimmt aber auch der fehlende Schlaf und der bevorstehende Abschied von unseren Freunden.
Morgens schien noch alles gut zu laufen, Doro hatte ein Auto fuer uns gefunden (Mitsubishi libero, kombi, benziner, baujahr 1997, schlicht, aber unserer Meinung nach traumhaft schoen!). In aller Fruehe fuhren wir zu Doro, um das gute Stueck anzuschauen. Weil das Auto uns sofort gefiel, aber vorallem, weil wir eigentlich keine andere Wahl hatten, war diese Entscheidung mal schnell getroffen: wir kaufen das Auto. Doro gab uns noch nuetzliche Tipps, Kuehlwasser- und Oelstand regelmaessig zu kontrollieren, worauf Fragen wie z.B. “Wie macht man das denn nochmal?” folgten. Dummerweise machten wir uns vorher keine Gedanken ueber die Bezahlung und konnten somit nur einen Teil am Montag zahlen, da Franzis Tageslimit der Sparkassenkarte ab der Haelfte des Kaufpreises ausgeschoepft war. Auch diese Probleme waren ruckzuck geklaert und wir konnten mit unserem! Autochen nach Auckland duesen, um unsere restlichen Sachen, die noch bei Maria untergebracht waren, zu holen.
Nach einigem Hin- und Hergepacke waren wir froh, endlich wieder im Auto zu sitzen, Essen zu holen und uns ein Hostel fuer die Nacht zu suchen. Doch dann geschah es oder bessergesagt es geschah nichts. Unser Auto sprang nicht an! An diesem Punkt wurde unser gelassenes zu einem verzweifelten, weinenden Lachen. Sofort wurde unser grosser Bruder verstaendigt. Weil auch der uns nicht helfen konnte, riefen wir Doro und Darren an. Hilfsbereit, wie die beiden sind, machten sie sich sofort auf den Weg zu uns. Waehrend wir warteten, vernichteten wir aus Verzweiflung unsere letzten Suessigkeiten. Nach 20 Minuten Warten scherzte Eva “Wett ma, jetzt geht er an!”, versuchte es erneut und kaum zu glauben, der Motor lief! Kurz darauf trafen dann auch Doro und Darren ein. Darren checkte vor Ort, soweit es mit unserer Winnie Pooh-Taschenlampe moeglich war, alles durch. Er konnte zwar auf die Schnelle nichts finden, um aber auf Nummer Sicher zu gehen, tauschten wir mit Doro Auto und unsere Abreise verschob sich um zwei weitere Tage...
Wir waren nach diesem Schock mit unseren Nerven voellig am Ende und brauchten eine kleine Aufmunterung, deswegen fuhren wir zu Dave. Doch auch hierbei blieb uns mal wieder nichts erspart. Nach 2stuendiger Irrfahrt durch einen Aucklander Ghettovorort hatten wir ihn endlich gefunden, aber wir waren nur noch zwei Haeufchen Elend. Zum ersten Mal schien uns eure Voraussage, wir waeren schon vor Weihnachten zurueck, gar nicht mehr so abwegig. Doch dank Dave und Steinlager war dieser Gedanke schnell wieder ausgeloescht. Als der kleine Zeiger der Uhr sich der 1 naeherte, fiel uns ein, dass wir noch eine Unterkunft fuer diese Nacht brauchten. Also machten wir uns auf den Weg nach Auckland. Leider war uns nicht bewusst, dass auch Hostels bestimmte Oeffnungszeiten haben. Somit vergingen weitere Stunden, bis wir im Bett lagen.
Wir dachten uns, neuer Tag-neues Glueck, doch neuer Tag-neues Pech trifft es eher.
Die Nachricht, dass unser Weihnachten in einem richtigen, schoenen, sauberen Haus auf der Kippe stand, brachte das Fass im warsten Sinne des Wortes zum Ueberlaufen. Nicht nur Eva, sondern sogar unsere sonst so “kaltherzige” Franzi brachen mitten in einem Cafe in Traenen aus. Aufgrund unseres straffen Zeitplans mussten wir voellig verheult zur deutschen Botschaft, um die Sache mit Franzis Reisepass zu klaeren. Kleiner Tipp am Rande: wenn man in Auckland mal Heimweh nach deutscher Sauberkeit, edler Bueroeinrichtung und deutschem Kaffee hat, sollte man unbedingt die deutsche Botschaft aufsuchen! Einen neuen Reisepass konnten wir dort allerdings nicht beantragen, dieser Punkt musste auf die Zeit in Wellington verschoben werden.
Nach diesem ernuechternden Vormittag goennten wir uns ein Mittagessen mit Freunden im Foodcourt und machten uns danach endlich mal rechtzeitig auf die Suche nach einem Hostel.Am Mittwoch ging es zum Glueck bergauf. Die sehnsuechtig erwarteten Bankkarten von Eva und das Paeckchen von Franzi kamen an. Nun wurde dem taeglichen Besuch der Schulrezeption ein Ende gesetzt, worueber auch Matthias (Rezeptionist aus Deutschland) sehr erfreut war. Er verabschiedete sich laechelnd mit den Worten “ Geht bitte, ihr bringt nur Unglueck mit euch!”.
Danach starteten wir unseren zweiten Anlauf zum Autokauf. Unser Suesser lief wieder bestens, somit wurde die ausstehende Summe bezahlt und wir waren endgueltig die Besitzer unseres ersten eigenen Autos.
Was fuer ein Zufall, es war Mittwochabend und die Pubnight stand bevor. Das letzte Mal trafen wir uns mit allen und genossen das Beisammensein. Auf Evas Wunsch zogen wir mit den anderen in eine Karaokebar weiter. Danach folgte der schwierigste Part. Es war time to say goodbye. Nachdem wir uns von den meisten verabschiedet hatten, gab es noch fuer Dave und Franzi mittlerweile schon legendaere Munchies beim Mac. Muede fielen wir ins Bett.
Nach einigem Hin- und Hergepacke waren wir froh, endlich wieder im Auto zu sitzen, Essen zu holen und uns ein Hostel fuer die Nacht zu suchen. Doch dann geschah es oder bessergesagt es geschah nichts. Unser Auto sprang nicht an! An diesem Punkt wurde unser gelassenes zu einem verzweifelten, weinenden Lachen. Sofort wurde unser grosser Bruder verstaendigt. Weil auch der uns nicht helfen konnte, riefen wir Doro und Darren an. Hilfsbereit, wie die beiden sind, machten sie sich sofort auf den Weg zu uns. Waehrend wir warteten, vernichteten wir aus Verzweiflung unsere letzten Suessigkeiten. Nach 20 Minuten Warten scherzte Eva “Wett ma, jetzt geht er an!”, versuchte es erneut und kaum zu glauben, der Motor lief! Kurz darauf trafen dann auch Doro und Darren ein. Darren checkte vor Ort, soweit es mit unserer Winnie Pooh-Taschenlampe moeglich war, alles durch. Er konnte zwar auf die Schnelle nichts finden, um aber auf Nummer Sicher zu gehen, tauschten wir mit Doro Auto und unsere Abreise verschob sich um zwei weitere Tage...
Wir waren nach diesem Schock mit unseren Nerven voellig am Ende und brauchten eine kleine Aufmunterung, deswegen fuhren wir zu Dave. Doch auch hierbei blieb uns mal wieder nichts erspart. Nach 2stuendiger Irrfahrt durch einen Aucklander Ghettovorort hatten wir ihn endlich gefunden, aber wir waren nur noch zwei Haeufchen Elend. Zum ersten Mal schien uns eure Voraussage, wir waeren schon vor Weihnachten zurueck, gar nicht mehr so abwegig. Doch dank Dave und Steinlager war dieser Gedanke schnell wieder ausgeloescht. Als der kleine Zeiger der Uhr sich der 1 naeherte, fiel uns ein, dass wir noch eine Unterkunft fuer diese Nacht brauchten. Also machten wir uns auf den Weg nach Auckland. Leider war uns nicht bewusst, dass auch Hostels bestimmte Oeffnungszeiten haben. Somit vergingen weitere Stunden, bis wir im Bett lagen.
Wir dachten uns, neuer Tag-neues Glueck, doch neuer Tag-neues Pech trifft es eher.
Die Nachricht, dass unser Weihnachten in einem richtigen, schoenen, sauberen Haus auf der Kippe stand, brachte das Fass im warsten Sinne des Wortes zum Ueberlaufen. Nicht nur Eva, sondern sogar unsere sonst so “kaltherzige” Franzi brachen mitten in einem Cafe in Traenen aus. Aufgrund unseres straffen Zeitplans mussten wir voellig verheult zur deutschen Botschaft, um die Sache mit Franzis Reisepass zu klaeren. Kleiner Tipp am Rande: wenn man in Auckland mal Heimweh nach deutscher Sauberkeit, edler Bueroeinrichtung und deutschem Kaffee hat, sollte man unbedingt die deutsche Botschaft aufsuchen! Einen neuen Reisepass konnten wir dort allerdings nicht beantragen, dieser Punkt musste auf die Zeit in Wellington verschoben werden.
Nach diesem ernuechternden Vormittag goennten wir uns ein Mittagessen mit Freunden im Foodcourt und machten uns danach endlich mal rechtzeitig auf die Suche nach einem Hostel.Am Mittwoch ging es zum Glueck bergauf. Die sehnsuechtig erwarteten Bankkarten von Eva und das Paeckchen von Franzi kamen an. Nun wurde dem taeglichen Besuch der Schulrezeption ein Ende gesetzt, worueber auch Matthias (Rezeptionist aus Deutschland) sehr erfreut war. Er verabschiedete sich laechelnd mit den Worten “ Geht bitte, ihr bringt nur Unglueck mit euch!”.
Danach starteten wir unseren zweiten Anlauf zum Autokauf. Unser Suesser lief wieder bestens, somit wurde die ausstehende Summe bezahlt und wir waren endgueltig die Besitzer unseres ersten eigenen Autos.
Was fuer ein Zufall, es war Mittwochabend und die Pubnight stand bevor. Das letzte Mal trafen wir uns mit allen und genossen das Beisammensein. Auf Evas Wunsch zogen wir mit den anderen in eine Karaokebar weiter. Danach folgte der schwierigste Part. Es war time to say goodbye. Nachdem wir uns von den meisten verabschiedet hatten, gab es noch fuer Dave und Franzi mittlerweile schon legendaere Munchies beim Mac. Muede fielen wir ins Bett.
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